Lagerholzkonstruktion – Fußbodenaufbau und Untergrund für Massivholz-Dielen und Vollholz-Parkett

Lagerholzkonstruktion

Lagerholzkonstruktion aus KVH – Untergrund für Holzdielen und Nagel-Parkett

Lagerholzkonstruktion – Bei der Verlegung eines Holzfußbodens kommt es auch auf den richtigen Untergrund an. Für ein gutes Ergebnis nach der Montage ist es wichtig, dass neben einer guten Qualität von Holzdielen oder Parkett auch die richtige, zum Fußboden passende Unterkonstruktion gewählt wird.

Holzböden feuchtigkeitsregulierend und gut fürs Raumklima

„Holz arbeitet immer“. Auf diesen zutreffenden Ausspruch werden Sie bei der Suche nach einem neuen Holzboden immer wieder treffen.

Lagerholzkonstruktion-Holzdielen

Fußbodenaufbau mit Lagerhölzern und Zellulosedämmung für Holzdielen aus Fichte

Unter „Arbeiten“ versteht man bei einem massiven Holzboden das Quellen und Schwinden von einzelnen >Holzdielen< oder Parkettstäben, die eine natürliche Reaktion auf sich ändernde Raumluftfeuchtigkeit darstellen. Im Idealfall liegt sollte die Raumluftfeuchte im Bereich zw. 50-60% liegen.

Steigt die Luftfeuchtigkeit, dann passt sich die Holzfeuchte, die im Gleichgewicht zur Raumluftfeuchte steht, an und umgekehrt. Von diesem ständigen Prozess profitiert Ihr Raumklima, weil Holzböden als Feuchtigkeitspuffer wirken. Diese wichtige Eigenschaft für ein gesundes Wohnen kann Ihnen ein synthetischer Laminat-Fußboden nicht bieten.

Lagerkonstruktion für Dielen

Lagerkonstruktion für Massivholz-Dielen

Bei Quellen wird jedes Holzstück minimal breiter, das kann bei vielen, nebeneinanderliegenden Holzdielen oder Parkettstäben zusammengerechnet einige Zentimetern ausmachen. Diesem Quelldruck muss auch der >Untergrund< standhalten.

Mit einer Lagerholzkonstruktion als einfache Lattung oder als Kreuzlattung als Fußbodenaufbau wird das in der Regel gut und schnell gelingen. Dabei spielt es keine Rolle ob der Aufbau auf einer Betondecke im Neubau, einer Holzbalkendecke im Altbau oder auf einer Balkenlage im schiefen Fachwerkhaus erstellt wird.

Lagerholzkonstruktion – Unterkonstruktion für Holzböden aus Nadelholz

Richtscheit-Holzboden

Lagerhölzer – Richtscheit zum Ausrichten

Die Lagerholzkonstruktion wird im Trockenbau, in der Regel aus langen Weichholz-Kanthölzern erstellt. Wir verwenden dafür vorwiegend Konstruktionsvollholz (KVH) in den Querschnitten 60x80mm bzw. 60x40mm. Konstruktionsvollholz ist trocken, stabil im Maß und gehobelt. Auf Letzteres kommt es bei der Untergrundvorbereitung nicht unbedingt an.

Bei der Herstellung einer Lagerholzkonstruktion für Holzböden ist es wichtig, dass die Lagerhölzer waagerecht, mit einer ebenen Oberfläche liegen. Dafür wird eine lange Wasserwaage als Richtscheit benötigt. Im Randbereich kann die zu erreichende Höhenlinie mit einem Laser markiert werden.

Kreuzlattung-Neubau

Fußbodenaufbau mit einer Kreuzlattung im Neubau auf Betondecke

Des Weiteren ist darauf zu achten, dass die gesamte Konstruktion dauerhaft trocken bleibt. Aus dem Grund sollte auf einer Betonplatte im Untergeschoss eine Feuchtigkeitssperre in Form einer Bitumenschweißbahn und in den darauffolgenden Geschossen aus Beton (Filigrandecken) zumindest eine 0,2mm starke PE-Folie zum Schutz vor aufsteigender Feuchtigkeit zunächst flächig eingebracht werden.

Die Höhe der Lagerholzkonstruktion ist variabel. Sie richtet sich nach der Gegebenheit vor Ort und wird von der Oberkante Fertigfußboden (Abkürzung: OKF / OKFF) berechnet. Zieht man von der OKF den >Holzfußboden< ab, dann hat man das Maß, wo die Oberkante der Lagerholzkonstruktion landen muss.

Untergrund – einfache Lagerholzkonstruktion für Massiv-Holzböden

Lagerholzkonstruktion Fußbodenaufbau

Fußbodenaufbau für Massivholzdielen

Einfache Lattung – Leicht herzustellende Höhen sind bei einer Einfachlattung aus 60x80mm KVH 70mm bzw. 90mm, wenn unter das untere Lagerholz noch ein 10mm Hanffilzstreifen zur Trittschallentkopplung gelegt wird. Alternativ können auch 17/14mm starke, latexierte Kokosfaserstreifen untergelegt werden.

Als Lagerholz eignen sich natürlich auch andere Querschnitte wie 30x50mm oder Rauspundbretter aus Fichte/Tanne in 19,5mm, 22,5mm bzw. 28,5mm unter die jeweils auch eine Trittschallentkopplung gelegt wird.

Lagerholzkonstruktion-Holzbalken

Lagerholzkonstruktion – Holzbalken mit seitlichem Kantholz im Dachgeschoss

Wasserwaage – Zum Ausrichten für einen einheitlich ebenen Untergrund ist es oft erforderlich unter das Lagerholz etwas unterzulegen, damit der Untergrund in Waage ist. Im Altbau und insbesondere bei >Fachwerkhaussanierung< ist es teilweise nötig mit verschiedenen Querschnitten zu arbeiten. Ist ein Lagerholz punktuelle zu hoch, dann hilft der Hobel.

Auf Erdgeschossdecken, wo darunter kein Wohnraum mehr ist, kann auf den Trittschall auch verzichtet werden. In dem Fall sollten die Lagerholzbretter mit dem Untergrund mittels Schrauben und Dübeln festgemacht werden, das dabei die PE-Folie als Feuchtigkeitssperre punktuelle verletzt wird, spielt in der Regel keine entscheidende Rolle.

Lagerholzkonstruktion als einfache Holzlattung

Fußbodenaufbau mit einfacher Lattung

Abstand – Abhängig vom Querschnitt der Lager ist der Abstand im lichten Maß oder als Achsmaß lieber etwas „weniger“ als zu weit auseinander zu wählen. Das Kantholz als Lager unterhalb von Holzdielen sollte bei ca. 40cm liegen und beim Nagelparkett enger bei 30cm.

Wird für den Fußbodenaufbau dünner Rauspund verwendet, dann sollte der Abstand zwischen den einzelnen Rauspunddielen auf max. 15cm begrenzt werden. Im stark frequentiertem Durchgangsbereich von Zimmertüren oder am Terrassenausgang darf punktuell ruhig auch ein Lagerholz mehr eingebaut werden.

Lagerholzkonstruktion – Kreuzlattung für höhere Anpassung beim Holzfußboden
Kreuzlattung-Dielenboden

Kreuzlattung – Untergrundaufbau für Hobeldielen

Kreuzlattung – Bei einer Kreuzlattung aus 60x80mm KVH kann man zum Beispiel gut eine Lagerholzkonstruktion in Höhe von 130mm, 150mm bzw. 170mm erstellen. Zusammen mit einer Holzdiele kommen noch 20mm zur Oberkante Fertigfußboden (OFFB) dazu.

Zum Aufbau einer Kreuzlattung sind natürlich auch andere Querschnittkombinationen möglich. 30x50mm, 80x100mm etc. Allzu stark sollte die Dimension der Hölzer im Untergrund nicht sein, weil dicke Holzbalken teurer und beim Tragen unhandlicher sind.

Ein Niveauausgleich ist bei der Kreuzlattung am einfachsten herzustellen. Nachdem alle Kreuzpunkte miteinander verschraubt wurden, wird das Richtscheit aufgelegt und geprüft. Wird die Konstruktion an einer Stelle angehoben, dann geht der ganze Aufbau mit und man weiß genau, wie viel, wo unterzulegen ist. Genauere Infos finden Sie im Artikel >Kreuzlattung<

Lagerholzkonstruktion – ökologischer Aufbau im Vorteil zum Estrich bei Holzböden
Rauspund-Perlite-Schüttung

Untergrund aus Rauspundbrettern und Perlite-Schüttung

Im Vergleich zum Estrich weist die Lagerholzkonstruktion einige Vorteile aus. Zunächst werden Lagerholzkonstruktionen im Trockenbau erstellt und benötigt von daher keine Zeit zum Austrocknen. In der Bau- und Sanierungsphase, in der Zeit ein knappes Gut ist, kann das entscheidend sein.

Dämmung – Zementestrich und auch der Anhydritestrich werden in der Regel auf Polystyrol-Produkte als Dämmmaterial gelegt. Styrol und die darin befindlichen Flammschutzmittel können nicht nur für Allergiker und im Brandfall ein hohes gesundheitliches Risiko darstellen. Aus unserer Sicht sollten diese Produkte, für die es auch keine sichere Entsorgung gibt, im Luftdichten Innenräumen nicht eingebaut werden.

Als Dämmstoff für die Lagerholzkonstruktion empfehlen wir die Zellulosedämmung, flexible Holzfaserplatten, Dämmungen aus Perlit, Hanffasern oder mineralisch ummantelte Holzspäne.

Alte-neue-Holzdielen Montage

Befestigung von Massiv-Holzdielen

Befestigung – Bei der Montage von Holzfußböden spielt die Befestigungsart ebenfalls eine wichtige Rolle. Auf einem Untergrund aus Zement-Estrich ist entweder die >schwimmende Verlegung< ohne Kleber oder die Montage mittels Parkettkleber (ca. 1-1,5kg/m²) möglich.

Beim Parkettkleber wird in der Regel mit der Bezeichnung „frei von…“ auf dem Eimer bekannt gegeben, was nicht im Gebinde enthalten ist. Die auf den Eimern gut sichtbar platzierten Gefahrengutzeichen, deuten jedenfalls darauf hin, dass es sich um hochkomplexe, synthetische Chemikalien handelt. Welchen Einfluss die Chemikalien im Kleber und aus den Grundierungen dauerhaft auf die Raumluftqualität haben, bleibt unbekannt?

Lagerholzaufbau im Altbau

Lagerholzaufbau im Altbau

Holzdielen werden bei der Lagerholzkonstruktion durch verdeckte Verschraubung befestigt. Dabei wird mit speziellen Schrauben, die sich abgestimmt auf die Holzart der Dielen selbst vorbohren und versenken, schräg durch die Feder ins darunter befindliche Lagerholz geschraubt. Schmale und kürzere Parkettstäbe werden mit einem Schussapparat in gleicher Weise genagelt.

Rückenschonend – Die Montage von Holzböden auf einer Lagerholzkonstruktion ist gut für Ihren Rücken. Ähnlich wie bei der schwimmenden Verlegung federt der Holzboden leicht beim Begehen. Das entlastet Gelenke und die Wirbelsäule.

Fragen zum Aufbau einer Lagerholzkonstruktion

Bei Fragen zum Fußbodenaufbau für Ihr Projekt können Sie uns gerne ansprechen. Mit einer Lagerholzkonstruktion kann man fast immer eine passende Lösung für einen Holzboden erstellen.

Schreiben Sie uns bitte eine kurze Nachricht per Mail, über das Kontaktformular oder unten über die Kommentarfunktion. Wir werden uns umgehend bei Ihnen melden.
Hier die Kontaktdaten:

öko-bau-zentrum

10 Antworten

  1. Helge sagt:

    Guten Tag Herr Döbel,
    wir versuchen derzeit einen Holzdielenfußboden (nicht unterkellert) von 1928 neu aufzubauen. Wir konnten die Holzdielen bereits zum großen Teil heil von der einfachen Lagerholzkonstruktion lösen. Die Dielen (25 mm) wollen wir später wieder verlegen, abschleifen und ölen. Nun planen wir den Neuaufbau des Untergrundes. Die Bodenbeschaffenheit ist sehr simple: Sand/Bauschutt auf Lehmboden. Wir haben eine Aufbauhöhe (Lehmboden bis Oberkante Holzdielen) von ca. 280 mm . Was schlagen Sie uns für einen Aufbau vor? Unsere erste Idee ist den Lehmboden freizulegen, PE-Folie darauf, dann eine Betonschicht (Wie dick mindestens?), Bitumenbahn, PUR-Hartschaumplatte (40 mm), einfache Lagerkonstruktion (60×80 mm) mit Zellulosedämmung, Holzdielen. Was halten Sie davon?

    • Hallo Helge,
      vielen Dank für Ihre Nachricht zum Untergrundaufbau für Holzdielen in Ihrem Haus.
      Nachdem Sie die alten Holzdielen und das Lagerholz bereits aufgenommen haben, wäre meine Empfehlung für den Fußbodenaufbau eine Liaver-Blähglasgranulatschüttung, die leicht mit Zement gebundenen wird. Die Schüttung ist belastbar und wird aus Recyclingglas hergestellt. Liaver weist mit λ=0,07W/m²K auch gute Dämmeigenschaft aus. Rohleitungen und Kabelbahnen können problemlos in das System integriert werden. Nachdem das Material eingebracht wird, kann es bereits nach ca. 24 Std. wieder begangen werden und nachdem der Untergrund durchgetrocknet ist folgt:
      1. Lagerhölzer 40x60mm im Achsabstand von ca. 40-50cm
      2. zwischen den Lagerhölzern eine mineralische Perliteschüttung
      3. Holzdielen
      4. Sockelleisten
      Im folgendem Bild sehen Sie die belastbare Schüttung aus Recyclingglas, nach dem sie eingebracht wurde.
      Untergrund mit einer Liaver-Schüttung aus Recyclingglas als Blähglasgranulat
      Schöne Grüße
      Daniel Döbel

  2. Herr M. Denker sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    vielen Dank für die detaillierten Informationen, die Sie hier teilen. Mir bleiben auch nach der Lektüre noch ein paar Fragen, jedes Projekt ist ein wenig anders.
    Wir wollen auf der Bodenplatte im EG (kein Keller) einen Aufbau mit PE-Folie, Hanfstreifen, Kreuzlattung, Schütthanf-Dämmmung und 22 mm Eichendielen gemäß Ihren Ausführungen durchführen. Die Aufbauhöhe beträgt 11-14 cm, es sind diverse Rohrleitungen und Kabel zu überbrücken, die Bodenplatte ist rau, mit Steinen gespickt und uneben, schief und geschüsselt (Ränder sind höher als die Mitte). Ich bin Fan der Kreuzlattung aufgrund der vielen Vorteile, würde diese aber zum Erhalt der rückenschonenden Federwirkung nicht mit dem Boden verschrauben wollen. Ist das möglich und sinnvoll? Sie empfehlen auf einige Fragen hin die Verschraubung in der Bodenplatte, was ist der Vorteil davon?
    Erfordert das Ausgleichen der Höhenunterschiede ein Verschrauben der Unterleghölzer mit den Boden oder der darüber liegenden Latte zur Sicherung gegen Verrutschen während der Nutzung?
    Ist es bei unseren Gegebenheiten möglicherweise leichter direkt auf der PE-Folie zunächst mit einer Blähtonschüttung zu Nivellieren und die Dielen auf eine Lagerholzkonstruktion zu verlegen? Wie wäre dann der Aufbau? Liegen die Lagerhölzer dann direkt auf der Schüttung oder wird noch eine weitere Schicht, z.b. dünne Holzfaserplatten oder Hanfstreifen dazwischen eingebracht, um Verrutschen oder Knirschen vorzubeugen oder die Federwirkung analog der Kreuzlattung zu erzeugen?
    Ich bin sehr gespannt auf Ihre Antwort und grüße herzlich aus dem Norden
    M. Denker & Familie

    • Hallo Familie Denker,
      vielen Dank für Ihre Nachricht und die Frage nach dem Untergrundaufbau mittels Kreuzlattung auf „rauen“ Betonuntergründen.
      Sie können auf das Verschrauben des unteren Lagerholzes verzichten, denn die Kreuzlattung in der von Ihnen angegebenen Aufbauhöhe ist ein stabiles Gerüst.
      Einen untergrundausgleich zunächst mittels Schüttung können Sie sich sparen.
      Nachdem die Kreuzlattung aufgebaut ist, werden Sie genau sehen, wo die untere Latte in der „Luft“ hängt. An diesen Stellen sollten Sie durch Unterfütterung den Aufbau stabilisieren 🙂
      Schöne Grüße und viel Erfolg 🙂
      Daniel Döbel

  3. Jürgen Beling sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    beim Hochwasser am 15.7. 2021 stand unser Wonraum im Altbau mit verschiedenen Parkettfeldern einen Tag meterhoch unter Wasser. Besonders Sorge bereitet ein Raumteil mit massivem Eichenparkett-Fischgrät, genagelt, 2.70 m breit. Es hat sich in der Mitte an einer der Kreuzgrenzen dachartig gehoben, vielleicht 15cm auf 150 cm. Die Unterkonstruktion (ein Brett wurde zur Einsichtnahme aufgestemmt) besteht aus zwei Schichten Lagerhölzern. Frage: Wird sich das Parkett wieder legen?
    Manche raten, 2 Monate zu warten, andere (auch Schreiner) sagen, man muss es raussreissen. Ich würde ggfs. gern ein Bild schicken (wohin?). Vielleicht können Sie aber schon so einen Hinweis geben – was sollen wir tun?
    Für einen Rat wäre ich sehr dankbar, mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Beling

    • Hallo Herr Beling,
      vielen Dank für Ihre Nachricht. Es tut mir für Sie und auch für alle andern leid, die vom schlimmen Hochwasser betroffen und zu Schaden gekommen sind.
      Aus meiner Sicht muss der Fußboden raus, da teile ich die Meinung Ihres Schreiners. Nur durch den Ausbau wird gewährleistet, dass auch der Untergrund gut und schnell abtrocknen kann und somit unter anderem dem Schimmel der Einzug ins Haus verwehrt wird.
      Bleibt das Holzparkett drin, dann werden auch mit Trocknungsgeräten voraussichtlich zwei Monate nicht ausreichen, bis der Untergrund ausreichend trocken ist. In der Zwischenzeit wird sich das Holzparkett, auch wenn es sich um Eiche handelt, so verformen, dass es nach der Trocknung nicht mehr im Ursprungszustand stehen bleibt.
      Beste Grüße und alles Gute
      Daniel Döbel

      • Jürgen Beling sagt:

        Hallo Herr Döbel,
        haben Sie vielen Dank für ihre Antwort, die ich erst jetzt gelesen habe. Nachdem wir inzwischen fast die Hoffnung aufgegeben hatten, habe ich folgendes gemacht: Mit Forstner-Bohrer 6 Löcher an beiden Switen ghebohrt. In einem Karton einen Computerlüfter (auf Dauerbetrieb ausgelegt) und vier 30iger Leerrohre mit Panzerband eingeklebt. Auf der anderen Seite Flaumfedern als Sensoren – das Ganze funktioniert anscheinend gut; Der Boden ist fast wieder plan ohne Fugenprobleme oder gebogene Hölzer – ihre geschilderte Restproblematik davon natürlich unbenommen. Die Geduld hat sich gelohnt. Danke nochmal,
        mit besten Grüßen Jürgen Beling

  4. Torsten Wuchold sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich habe eine Art überdachte Veranda an einem alten Haus. Der Fußboden ist aus Holz und darunter ist der Eingangsbereich, der im Freien liegt.
    Auf diesen Holzboden möchte ich per Unterkonstruktion und einer Dämmung Dielen legen.
    Brauche ich in diesem Bereich eine diffusionsoffene Unterspannbahn?

    Mit freundlichen Grüßen

    Torsten Wuchold

    • Hallo Herr Wuchold,
      vielen Dank für Ihre Nachricht.
      Wenn Sie die neuen Holzdielen im Wohnraum verlegen, der im Winter beheizt ist, dann sollten Sie eine Luftdichtungsbahn in Form einer Dampfbremse in die Konstruktion einbauen.
      Schöne Grüße
      Daniel Döbel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.